Samstag, 29. Juni 2013

Abgefahrene 11 Gewürze Chili con carne Mischung

8 EL Paprikapulver, edelsüß
5 EL Kreuzkümmel
4 EL Oregano
4 EL Salz
3 EL Cayennepfeffer
2 EL Pfeffer, schwarzer (frisch gemahlen)
2 EL Pfeffer, weißer (frisch gemahlen)
2 EL Kakaopulver, (dunkler Kakao mit ohne Zucker)
1 EL Piment gemahlen
1 TL Nelken gemahlen
1 TL Zimtpulver      

Samstag, 22. Juni 2013

Beer review - lecker Weizen! Der Ursud vom Unertl

Hmmmm... heute haben wir uns n Unertl Ursud geleistet und gleich gemäß der Regel

Das erste Bier vor vier und der Tag gehört Dir!

getestet. Die Brauerei steht in Haag, es wurde also ein bisschen CO2 rausgehauen damit man es hier trinken konnte, aber das hilft ja auch nix. Gekostet hat es glaub ich normal viel, da sollte man eh nicht so rumgeizen beim Weizen. Es gilt die Regel

Mogst a gscheides Weizn, derfst aa ned groß rumgeizn!

Das Weizen ist ein Erinnerungstrunk an die Leiden der Zivilbevölkerung in der Schlacht von Hohenlinden am 03.12.1800. Daran konnten wir uns grad auch nicht mehr erinnern und das Weizen hat uns dabei auch nicht helfen können, aber wir können ja gleich mal schreiben, wie unsere Eindrücke so waren. Erst mal zum Grundsätzlichen: Das Bier hat leckere 5,8rpm, also etwas mehr als normalerweise, was einen beim Kauf gleich auf einen sehr gschmackign Geschmack einstellt. Im Übrigen ist es ein dunkles Weizen und unfiltriert wie es sich gehört. Bei den Zutaten steht jedoch das Gersten- vor dem Weizenmalz und das sagt im Grunde genommen am meisten über den Charakter eines Weizens, wie sich später bestätigen wird. Die erste Flasche, die wir in die Hand genommen haben, ist erstmal direkt explodiert und wir hatten die ganze Siffe an der Hand, dafür aber auch schomma eine erste sensorische Probe und die war ziemlich arg eigtl. So jetzt mal zum Test, oder?

So leeeecker sieht gleich mal die Flasche aus. Das Lustige: Der Usrud ist so urig, dass er nichmal n Barcode hat. Der Azubi an der Kasse muss also immer schön die Artikelnummer nachschaun und dann eingeben e,e,e

Wenn man den Bügel schön aufschnalzen lässt, dann muss man achten, dass nicht gleich das ganze Weizen hinterher kommt. Also entweder gleich n Weizen Glas zur Hand haben oder aber vorsichtig öffnen. (e,e,e vorsichtig öffnen) Das Weizn schäumt relativ viel beim Einschenken, also den Einfüllwinkel  α immer schön klein halten. Am Ende sollte die ganze Geschichte in etwa so aussehen:


Das Bier ist richtig dunkel, fast schon schwarz, bei meinem war die Hefe noch im Bier gelöst und so wars also schon richtig trüb auch ohne Aufschütteln. Schwebestoffe sieht man aber keine im Bier, dafür sind sie zu fein.


Der Schaum ist nicht allzu beständig. Wir haben natürlich versucht ihn sich erstmal setzen zu lassen und dann aufzufüllen, aber der wird nur grobbläsrig und verschwindet sofort wieder. Hier das Weizen nach ca 45sec:


Man könnte natürlich tönen, der Schaum würde nicht zum Geschmack beitragen, aber es ist dann doch ne Enttäuschung, wenn man noch Fotos macht und dann beim ersten Ansetzen schon die Krone eingefallen ist.
Aber deswegen wurde natürlich auch schon davor abgetrunken, höhöhö.
Wenn man trinkt, ist das in etwa so: Platziert man die Nase in der Nähe des Weizens, riecht es erstuanlicherweise nach rohem Rindfleisch. Wenn man kein rohes Rindfleisch mag, kann das unangenehm sein, allerdings sollte man dann eh nicht den FoodNoob lesen.
Hat man dann das Ansetzen endlich hinter sich, schäumt das Weizen auf der Zunge sehr feinperlig auf, etwas mehr als es sich für ein Weizen gehört, aber noch ziemlich angenehm. Geschmack nimmt man vor allem auf dem hinteren und seitlichen Teil der Zunge war, also immer schön weit nach hinten kippen beim trinken!
Jetzt zu dem, was wo einen erstaunt: Es ist ja ein "Ursud" mit 5,8% und dementsprechend Stammwürze, aber weil wohl so viel Gerste mit reingepanscht ist, schmeckt es absolut süffig, ein bisschen in Richtung Kellerbier schon fast. Es hat nur eine milde, kräutrige Würze mit einigen Karamellnoten. Im Abgang schmeckt man etwas Pflaume, Rohrzucker und ein bisschen Nelke, bis dann der Nachgeschmack eher holzig und harzig, auch ein bisschen rauchig ausfällt.
Im Allgemeinen ist es ein sehr runder Geschmack, bei dem nix wirklich stark rausschmeckt und man den ganzen Mist runterkippen kann, wie man grad lustig ist.

Man muss schon sagen, für das, was es vorgibt zu sein, ist es eigtl ne Katastrophe! Aber wenn man eben liest, dass so viel Gerstenmalz drin ist und auch "Weizen" wie das Franziskaner mag, dann hat man ne Menge Spaß am Ursud vom Unertl. Man muss es eher trinken, wenn man was kippen will und zu nem hellen Weißbier oder gar Radler tendiert. Die Geschmacksexplosion bietet der Ursud mähmlich nicht.
Biere nach Punkten oder Noten zu bewerten macht eher nicht so viel Sinn. Es gibt allgemein Gute und Schlechte, die meisten, bzw. quasi alle, sind irgendwo situationsabhängig, so wie das hier eben auch. Wenn man also sagen würde, es ist "besser" als ein XY Weizen, dann liegt man in fast allen Situationen falsch. Und wer will das schon?

So dann wird mal weiter getestet und morgen gibts vielleicht mal n Tutorial vom Grillieren oder?

Agnolotti - Update mit Kommentar, oder?

Hmmm leeeecker! So sieht der fertige Pastateig aus:

Leckere Pwuawns! Immer schön die rohen ungeschälten kaufen!

Dann schön die Chemie mit warmen Wasser abspülen und schälen.

Danach muss man den "Rücken" aufschlitzen und die Gedärme entfernen. Hier sieht man grad den Darm. Pfui!

Da sieht es dann gleich nach viel weniger aus.

Die Schalen schön aufbewahren, da kann man noch leckere sachen draus machen.


Hier sind die pwuawns zusammen mit Frühlingszwiebeln und mascarpone glaub ich. Oder Ricotta, das ist shcon so lange her, im Prinzip geht beides.

Schön die Schalen auskochen für den Gschmack:


Pastateig ausrollen:

Dann z.b. mit der 2-Schicht-Technik die Agnolotti machen.

hmmm, schön bemehlt ablegen, nicht dass die dann festkleben und man sie hernach zerreißt, oder?

Hmmm, hier noch mit Ricotta & Spinat Füllung. Weil ich hier Ricotta genommen hab, denk ich mal, dass es vorher auch Ricotta war. Zusätzlich noch Mascar zu kaufen hätte ich mir bestimmt nicht leisten können.

Da sieht man die 2-Schicht-Technik nochmal. Immerzu schön verklebbertes Ei auf die Kontaktflächen schmieren, dann hälts auch schön zsamm

,  Hier dann mit 2erlei Sößschen: vorne mit Tomaten, Chili, Frühlingszwiebel und dem Pwuawn-Sud.
Hinten mit Orangen-Thymian-Butter. Beide muss man mal erlebt haben.

Wenn mir jmd sagen kann, wie man die Agnolotti machen kann, ohne dass Luft rein kommt (und ohne Verwendung von Reispapier), dann hinterlass doch grad n Comment, oder schreibs an myfoodnoob@gmail.com
Das wäre suuuupeeeer und deine Idee wird dann auch hier veröffentlicht sobald ich mal wieder Zeit hab.


So viel kann man alleine eigtl gar nicht essen, aber es schmeckt halt schon wirklich abgefahren. Grade wenn man 2 Sorten und 2 Sößchen hat. Dann hat man quasi viererlei Abwechslung. Hmmmmm! Leeeeeecker!